Amsterdam, Lieblingsstädte, Städte
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5 Tipps für den perfekten Mädels-Trip nach Amsterdam

Kurz vor Weihnachten verschlug es mich zusammen mit meiner besten Freundin in die Stadt der Grachten, der Fahrräder und der entspannten (und viel zu hübschen!!!) Menschen. Für uns zwei Kleinkind-Mamas, die ein Wochenende frei hatten und nach einem Ziel für gemütliche Kaffeekränzchen, Durch-Lädchen-Bummeln, Kultur und das ein oder andere Bierchen in netter Atmosphäre suchten, entpuppte sich Amsterdam als perfekte Destination! Für alle Mädels da draußen, die auch ein Auszeit-Wochenende in Amsterdam planen, kommen hier ein paar ganz persönliche Tipps, wie ihr eure Zeit dort noch besser gestalten könnt. Da packt mich selbst schon wieder das Fernweh!

1. Unterkunft über Air BnB buchen

Auch, wenn man es mittlerweile ja fast nicht mehr zu erwähnen braucht, möchte ich noch einmal betonen, wie super AirBnB Unterkünfte für einen Städte-Trip sind. Nicht nur, dass man zu einem guten Preis zentral übernachten kann, auch ist es einfach herrlich persönlich und man erlebt die Stadt und die Kultur viel authentischer. Zudem bekommt man von den Gastgebern meist direkt ein paar wirklich tolle Tipps für die Stadterkundung  und zum Ausgehen, die man niemals in irgendeinem Reiseführer finden würde.

So gemütlich und so schick haust man in Air BnB Unterkünften, wie hier in dieser Wohnung in Oud West. Da kann man sich direkt noch ein bisschen Interior-Inspiration für zuhause holen.

2. Donnerstag und Freitag Abend ausgehen…

…denn dann verwandeln sich alle Kneipen und Bars in After-Work-Partys. Wer sich also unter das echte Amsterdamer Volk mischen will, der begibt sich an diesen beiden Abenden in die zahlreichen Lokalitäten der Viertel außerhalb des touristischen Zentrums, zum Beispiel auf die Clercqstraat im Stadtteil Oud West. Hier reihen sich Restaurants, Bars, Cafés und Kneipen aneinander – und zwar eines gemütlicher als das andere. Nach Feierabend geht es hier rund, aber auf die typisch entspannte holländische Art und Weise. An der Theke oder einfach im Stehen werden ein paar Bierchen getrunken, Small-Talk gehalten und zur späteren Stunde auch getanzt. Samstags verwandeln sich alle Kneipen wieder in normale (aber immer noch sehr nette!) Gasträume mit Tischen und Stühlen. Denn Samstag ist für die Amsterdamer eher der gemütliche Abend des Wochenendes, an denen etwas mit dem Partner unternommen oder einfach daheim geblieben wird. Also Mädels, bitte merken bei der Reise-Planung: Am besten euren Trip schon donnerstags oder freitags starten, wenn ihr ein bisschen feiern gehen möchtet.

3. Bier und Bitterballen probieren

Wo wir gerade schon beim Thema Ausgehen sind, kommt hier noch ein kleiner Tipp, was ihr beim ersten Kneipenbesuch bestellen könnt. Zu einem leckeren Bier, das zum Amsterdam-Trip einfach dazugehört (neben den gängigen Biersorten, gibt es auch immer mehr Pubs und Kneipen, die verschiedene Craft-Beer Sorten anbieten), passen hervorragend ein paar Bitterballen. Diese sind eine Art frittierte Fleischkroketten (hört sich schlimmer an, als es schmeckt) und eine beliebte Niederländische Spezialität. In einigen Gaststätten und Lokalen gibt es sogar eine sogenannte Bittergarnituur, bei der die Bällchen bereits zusammen mit einem Pils gereicht werden. Natürlich kann man als Snack zum Bier auch auf die guten alten Pommes (in Amsterdam auch friet oder patat genannt) zurückgreifen. Die sind hier nämlich auch eine Spezialität und saugen den Alkohol mindestens genauso schnell auf.

Zu den Bitterballen passt super ein leckeres Schwarz-Bier!

4. In den „9 Straßen“ shoppen gehen

An die drei Hauptgrachten Amsterdams, die Prinsengracht, Keizersgracht und Herengracht, schmiegen sich die „Negen Straatjes„, kleine malerische Gässchen gefüllt mit den schönsten Lädchen und Cafés der Stadt. H&M und Co. sucht man hier vergeblich, dafür wird hier definitiv jeder fündig, der nach individuellen Fundstücken, Vintage-Teilen und Kreationen lokaler Designer sucht. Dazwischen schlendert man entlang kleiner Grachten mit malerischen Brücken, von denen einfach jede ein Foto wert ist.

Grachtenschlendern und Lädchen erkunden. Besser kann man Amsterdam nicht entdecken!

5. Einfach treiben lassen

Amsterdam ist keine riesige Stadt und alles Sehenswerte lässt sich super zu Fuß erkunden. Für den ersten Besuch würde ich euch empfehlen, einfach mal loszuschlendern und sich von der Atmosphäre treiben zu lassen. Perfekte Ausgangspunkte hierfür sind das Jordaan-Viertel und der Grachtenring mit den „9 Straßen“. Ein hübsches Café an der nächsten Ecke? Einfach reingehen, einen Platz am Fenster suchen und das rege Treiben auf der Straße beobachten. Und wenn es sein muss, auch mal für zwei Stündchen. Denn Amsterdam ist eine Stadt, die man nicht durch extremes Sightseeing kennenlernt, sondern die man einfach erlebt. In den Gässchen, in den Kneipen, während eines netten Gesprächs mit einem Einheimischen …

Start your Day right – Amsterdamer Gemütlichkeit erlebt man an besten in einem Eckcafé mit Aussicht.

 

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