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Rundreise mit Kindern im Wohnwagen/Wohnmobil

Ab in den hohen Norden, genauer gesagt nach Südschweden, hieß es für uns Ende Mai. Und zwar nicht mal eben für ein paar Tage und ganz langweilig mit dem Flugzeug, sondern mit Wohnwagen, einer mehr oder weniger ausgeklügelten 10-Tages-Route und gefühlt unserer halben Einrichtung machten wir uns auf den Weg nach Travemünde, wo wir im Bauch einer gigantische Fähre verschwanden, die uns erst am schwedischen Ufer, genau genommen in der Hafenstadt Trelleborg, wieder ausspuckte. Hier begann und endete unserer Südschweden-Rundreise, die auch gleichzeitig die erste Camping-Reise mit unserem zum damaligen Zeitpunkt 18 Monate alten Sohnemann war. Warum wir uns für einen Wohnwagen als Transportmittel entschieden haben, die Vorteile, wie auch die Nachteile dieses Gefährts und unsere Erfahrungen über Campen mit Kleinkind im Allgemeinen habe ich mal für alle Rundreisen-Planer-Eltern-und-Nichteltern zusammengefasst.

Fliegen mit Baby oder Kleinkind

Ein weiteres „Erstes Mal“ liegt hinter uns. Nach 15 Monaten und 5 Tagen auf dieser wunderschönen Erde wurde es für unseren kleinen Mann Zeit, sich die ganze Sache mal von oben anzuschauen. Und da Mamas Beine unbedingt mal wieder ein bisschen Farbe abbekommen mussten, war ein Flug ins sonnige Spanien genau das Richtige für uns. Mit nur 2,5 Stunden hatten wir mit Valencia ein gutes Ziel für den „Einstieg“ ins Fliegen gefunden, trotzdem hatte ich im Voraus so meine Bedenken und Zweifel, wie das alles so klappt mit Kind und Kegel und Koffer hoch über den Wolken. Im Nachhinein kann ich sagen, dass meine schlaflosen Nächte, wie fast immer, völlig umsonst waren. Mit ein bisschen Organisation im Voraus kann so ein Flug mit Baby oder Kleinkind sogar richtig entspannt sein. Hier eine kleine Zusammenfassung meiner Überlegungen und gemachten Erfahrungen, die vielleicht den ein oder anderen zweifelnden Eltern bei der Reiseplanung helfen können.